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February 29 2012
Iberty: Das Wissen ist schon frei (Freies Wissen I)
Zumindest was Texte angeht, kommt die Free-Software-Bewegung etwa 200 Jahre zu spät. Das Wissen in Texten ist schon frei. [...] Nur deshalb konnte Wikipedia überhaupt so schnell wachsen - indem es andere Texte umformulierte, und deren bereits freien Inhalte nahm.February 28 2012
taz: Studie zur digitalen Gesellschaft: Darum poked die Oma nicht
Die absoluten digitalen Außenseiter bilden schließlich das Milieu der internetfernen Verunsicherten, mit rund 19 Millionen Menschen das größte einzelne Milieu in der digitalen Gesellschaft.January 16 2012
New York Times: The Tenacity of Hope
Like “The Probability of Miracles,” this is a love story, but it is also a book by John Green, author of “Looking for Alaska” and “Paper Towns,” and it is written in his signature tone, a blend of melancholy, sweet, philosophical and funny.December 05 2011
FAZ: „Swag“ vor dem „Epic Fail“ des „Guttenbergens“
Was ist „Swag“? Das Jugendwort des Jahres 2011 gibt erst mal Rätsel auf. Griffiger ist da schon Platz drei: „guttenbergen“. Ein Wort, das auch in den allgemeinen Sprachgebrauch übergehen könnte, sagen Experten.November 30 2011
taz: Energieförderung in der EU: Technokraten füttern Atomlobby
"Wir müssten Programme fördern, die kurzfristig Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze bringen", sagt Helga Trüpel, die die Haushaltsverhandlungen für die Grünen verfolgt.October 29 2011
tagesschau: Mit dem Rosinenbomber ins ewige Eis
Weil moderne Flugzeuge für den Einsatz in der Arktis und Antarktis nicht robust genug sind, muss der "VW Käfer der Lüfte" wieder ran: Die deutschen Polarforscher setzen auf den Rosinenbomber, komplett überholt und mit modernster Technik ausgestattet.October 28 2011
Rechercheblog: Die Geheimpapiere der Atomlobby
Die Agentur skizziert [...] gegenüber ihrem Kunden, dem Atomforum, die Strategie der Kampagne und aller einzelnen Maßnahmen. Nichts davon ist verboten, einiges ist anrüchig. Das meiste ist profane, handwerklich gut umgesetzte Öffentlichkeitsarbeit. Aber zusammengenommen zeigen die Dokumente auf deutliche Weise, wie Konzerne in Deutschland vorgehen, wenn sie Einfluss auf Medien, Politik und Öffentlichkeit nehmen.taz: Sechs Menschen - eine Mission: Big Brother zum Mars
Die Reise zu anderen Planeten hängt nicht nur von der Raketentechnik ab. Das haben die Fachleute spätestens während einer Raumfahrtsimulation vor elf Jahren gelernt.October 16 2011
Wiklin: Macht die Wikipedia ein neues Bildungssystem erforderlich?
Schülerinnen und Schüler sollten wissen, wie das Redaktionssystem der wohl meistgenutzten Faktensammlung funktioniert und was es für die Informationsbeschaffung, besonders für die Bewertung der Inhalte bedeutet.October 11 2011
taz: Staatstrojaner gegen Drogendealer: Heimlicher Einbruch bei Dieben
Was die Konstruktion der Software angeht, verweist das Justizministerium auf das Landeskriminalamt (LKA). Zwar erfolge "die Entwicklung der Kernkomponenten der Software durch eine private Firma". Doch: "Vor dem Einsatz der Software führt das Bayrische LKA umfangreiche Testprozeduren durch". Erst danach werde die Software eingesetzt. Wenn das stimmen sollte, dann müssen dem LKA also sowohl die erheblichen Sicherheitsmängel der Software bekannt gewesen sein als auch die Tatsache, dass nach der Installation jederzeit weitere Programme mit beliebigem Funktionsumfang nachgeladen werden können.October 10 2011
„Das geht an das Vertrauen der Bürger in staatliches Handeln“
Mit dem bayerischen Bekennerschreiben ist zwar die Spannung ein bisschen weg, aber zur Dokumentation ist vielleicht doch interessant, was der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, und Sprecher Markus Beyer vom Bundesinnenministerium heute in der Bundespressekonferenz in Berlin zum vom CCC aufgespürten Trojaner zu sagen hatten:Stephan Urbach: Syria – release all the logs!
Und was haben wir jetzt gelernt? Eigentlich nur eins: Der Verkauf von Überwachungstechnologie ist genauso gefährlich wie das Liefern von Waffen! Der Export von dieser Technologie unterliegt keiner Kontrolle. Paragraph 6 des Kriegswaffenkontrollgesetz verbietet die Lieferung von Waffen an einen Staat, bei dem “die Gefahr besteht, daß die Kriegswaffen bei einer friedensstörenden Handlung, insbesondere bei einem Angriffskrieg, verwendet werden”. Das verbietet die Lieferung auch in Krisengebiete. Solch eine Regelung brauchen wir auch für Technologie, die geeignete ist, die Kommunikation der Bevölkerung zu überwachen, zu unterbinden oder zu verändern. Das Abschneiden der Bevölkerung von der allgemeinen, weltweiten Kommunikation ist ein gewalttätiger Akt gegen diese Menschen und muss mit allen Mitteln verhindert werden. Da diese Mittel nicht von unserer Regierung kommen, müssen wir das eben selbst machen.Creating a web literate planet (summary)
Lots of people teach about computers. Few people teach about the web. For school age kids, the bulk of the focus remains on basic office apps and watching out for cyberbullies. And, for adults, the most popular out of school tech programs still continue to be things like the MCSE and Cisco Academy. Technical, but not very webbish, and certainly not at all helpful to the web makers.Netzpolitik-Interview: Ulf Buermeyer über den Staatstrojaner
Aus informationstechnischer Sicht ist diese juristische Differenzierung aber wenig sinnvoll: Die Integrität eines Systems ist stets verletzt, sobald Software eingespielt wird – egal ob die dann nur lesen oder auch schreiben kann. Insofern kann man mit guten Gründen bezweifeln, ob es überhaupt einen rechtmäßigen Fernzugriff durch Einspielen von Software geben kann.heise online: Staatstrojaner: Eine Spionagesoftware, unter anderem aus Bayern
Patrick Schladt, Anwalt eines Betroffenen, der mittels Staatstrojaner überwacht wurde, teilte nun mit: "Einer der vom CCC dokumentierten Staatstrojaner wurde auf der Festplatte eines meiner Mandanten gefunden, die ich im Einvernehmen mit dem Mandanten an einen öffentlich bekannten Vertreter des CCC habe übergeben lassen. Es handelt sich dabei um den Fall des 'Screenshot-Trojaners', der bereits im Frühjahr diesen Jahres Gegenstand der öffentlichen Diskussion war." Die Beweiskette von Schladt zum CCC sei lückenlos dokumentiert.basic: VZ: Gute, alte, deutsche Wertarbeit ?
Sprich? VZ hat sich lange vor dem öffentlichen Launch intern restrukturiert, straffere Prozesse und eine effizienter Organisatorik eingeführt. Wonach hört sich das an? Ich sagte oben “Made in Germany”. VZ ist zu einem guten, alten, deutschen Unternehmen geworden, das nunmehr eine Ausgangslage geschaffen hat, sich am Markt zu bewähren. Was auch immer wir in Zukunft sehen werden von VZ, es wird womöglich nicht der big bang sein, aber das spielt auch keine Rolle.October 09 2011
FAZ: Im Gespräch: Sebastian Nerz und Christopher Lauer: Die Überwachung lässt sich nicht sinnvoll begrenzen
"Wenn es sich hier tatsächlich um den Bundestrojaner handelt, dann zeugt das davon, dass das Bundeskriminalamt (BKA) nicht weiß, was es tut. Dieser Eindruck drängt sich gelegentlich auf. Aber das wäre korrigierbar. Dass hier aber ganz offensichtlich vorsätzlich gegen das Grundgesetz verstoßen wurde, ist etwas, was in einem Rechtsstaat nicht vorkommen darf. Das ist unglaublich."Europäische Urheberrechtsreform: Was heißt hier kommerziell?
Deswegen ist die Verwendung der NC-non-commercial-Klausel auch unter den Anhängern freier Lizenzen sehr unbeliebt geworden. NC zum Gesetz zu machen, erscheint mir da nicht zielführend zu sein.October 05 2011
Mathias Richel: Keine Zeit für Fehler.
Die Geschwindigkeit des Digitalen wird die Eingliederung der Piraten-Partei in das alteingessene Parteiensystem und der damit einhergehenden strukturellen Assimilation, mit allen Vor- und Nachteilen, der Partei in das politische Getriebe wahnsinnig beschleunigen. Die Piraten werden nicht so lang wie die Grünen brauchen, um sich nahtlos einzufügen.heise online: Italienische Wikipedia streikt
Insbesondere eine geplante Pflicht für Webseitenbetreiber, innerhalb von 48 Stunden missliebige Informationen ohne Richtervorbehalt entfernen zu müssen, stößt auf Empörung. Die Wikipedianer sehen ihr Freiwilligenprojekt gefährdet.
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